Wohnüberbauung "Im Steinacher" Zürich-Witikon

Gewonnener Studienauftrag, 2016 -

 

Die fünf geometrisch komplexen Punktbauten sind sorgfältig in die Struktur des Quartiers und in die Topographie der offenen Wiesenstruktur eingebettet. Die Loggien in den Erdgeschossen verfügen über individuell nutzbare Aussenbereiche, die mit Stauden zoniert, in die Wiesenflächen übergehen. Eine interne Wegführung, die gleichzeitig auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, erschliesst die fünf Wohnbauten, welche wiederum in sich mit lediglich fünf grosszügig ausgestalteten Treppenhäusern erschlossen werden. Jede Wohnung in den Obergeschossen verfügt über einen komfortablen Aussenraum, welcher zur Hälfte in den Wohn- und Essbereich hineinragt. Die Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über einen privaten Gartensitzplatz. Die gestreuten Gebäudekörper, die leicht versetzt im Hang liegen, umschliessen ein zentrales Plateau. Dieser Raum bildet die gemeinsame Mitte der Siedlung. Die polygonalen Volumen sind, mit Ausnahme von Haus E, als Split-Level konzipiert. Knicke und Staffelungen gliedern die Sechs- bis  Sieben-Spänner in einen ortsgerechten Massstab und ermöglichen zum Teil eine zwei- bis dreiseitige Orientierung der  Wohnungen. Die gestaffelten Fassaden und die variierenden Gebäudehöhen der einzelnen Bauten unterteilen die teilweise langen Neubauten in einen lesbaren und im Kontext selbstverständlichen Massstab. Die Fassaden werden auf klassische Weise mit Sockel, Mittelteil und Attika gegliedert, wobei die Unterscheidung von Sockel und Mittelteil schlicht anhand eines unterschiedlichen Farbtons und einer ausgeprägteren Texturierung des gleichen Materials erfolgt.